Meine Erfahrungen mit der Firma Stärz:

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Der Drehgeber meines Stärz-Handreglers zeigte nach dem Zusammenbau nur Phantasiewerte an. Erst nachdem ich die Anschlüsse des Drehgebers mit zwei Kondensatoren abgeblockt hatte, funktionierte er korrekt.
Ein später nachgekaufter Handregler funtionierte von Anfang an korrekt.

Allgemein sind diese Handregler aber nicht mehr "state of the art", die verwendeten LED-Anzeigen sind Stromfresser im Vergleich zu den heute üblichen LCD-Anzeigen.
Zudem lassen sich auch für weniger Geübte in der Arduino-Umgebung mit den verfügbaren Libraries einfach und preiswert Regler und Dekoder für Selectrix selbst herstellen.

Geschäftsgebaren

Was mich an der Firma Stärz sehr gewundert hat, war ihr Geschäftsgebaren bei einem Widerruf eines Kaufs:
Ich hatte einen PIC nachbestellt, weil ich dachte, ich hätte einen zerschossen. Es stellte sich jedoch heraus, dass der PIC noch in Ordnung war und ein Kabeldefekt vorlag. Daraufhin habe ich die Bestellung rechtzeitig vor dem Absenden der Ware widerrufen, meine Überweisung war jedoch schon unterwegs. Eigentlich kein Problem: Die Firma Stärz kann das Geld ja zurück überweisen.
Dachte ich. Jedoch wollte Herr Stärz mir anstatt einer Erstattung nur eine Gutschrift für weitere Käufe einräumen. Auf Zahlungsaufforderungen per Email erfolgte keine Reaktion, deshalb ging eine Zahlungsaufforderung mit Fristsetzung per Post an die Firma Stärz. Kurz vor Ablauf der Frist erhielt ich eine Email, aus der ich zitiere:
(Zitat Anfang)
... Auf die Berechung der angefallenen Bankgebühren verzichte ich gern, da diese Ihre sicherlich sehr spärlich ausgefallene Pension unerträglich belasten würde. ...
(Zitat Ende)
In Hoyerswerda wird das vielleicht als Humor verstanden, anderswo wohl eher als Entgleisung.
Trotz dieser Einlassung hat Herr Stärz nur 90% des Betrags zurücküberwiesen.
Es ging lediglich um 10 EUR und da frage ich mich schon, was Herrn Peter Stärz veranlaßt, wegen eines solchen Betrags ein derartiges Aufhebens zu machen.